Das Institut für Finanzdienstleistungen Zug (IFZ) der Hochschule Luzern und das Institut für Controlling der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Kiel haben eine gemeinsame Studie zu Unternehmenskrisen in Deutschland, Österreich und der Schweiz sowie möglichen Risikotreibern durchgeführt. Die Ergebnisse zeigen, dass schwere Aktienverluste kein Ausnahmefall sind, sondern ein strukturelles Risiko darstellen. Seit 2018 hat rund jedes dritte börsennotierte Unternehmen mindestens einen massiven Kurseinbruch erlitten. Die Analyse der Krisenursachen ergibt ein klares Muster: Strategische Risiken erklären rund 41 Prozent der Aktieneinbrüche, externe Risiken rund 40 Prozent. Vermeidbare interne Risiken machen nur rund 19 Prozent aus, gehen jedoch häufig mit besonders starken Kursrückgängen einher. Im Fokus dieses Beitrags stehen die wichtigsten Ergebnisse der Studie sowie daraus abgeleitete Empfehlungen für ein wirksames Enterprise Risk Management (ERM).
| Lizenz: | ESV-Lizenz |
| ISSN: | 1867-8394 |
| Ausgabe / Jahr: | 3 / 2026 |
| Veröffentlicht: | 2026-06-01 |
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